Es gibt verschiedene Arten rötlicher Reismehlkäfer welche 2,3 – 5,75 mm lang werden. Sie alle sind rotbraun bis braunschwarz gefärbt. Obwohl sie recht klein sind, haben sie längliche Körper und erkennbar segmentierte Fühler mit drei knüppelartig verdickten Segmenten am Ende.
Verhalten:
Der Käfer legt seine Eier an beschädigten Getreidekörnern ab und vermehrt sich schnell. Reismehlkäfer sind kälteempfindlich, sie überwintern in Deutschland nur in Gebäuden. Eine Eiablage findet nur bei Temperaturen über 14°C statt.
Die Käfer nutzen sehr kleine Spalten als Durchgänge und Verstecke und sind ein besonderes Problem an Maschinen in der Lebensmittelverarbeitung.
Verbreitungsgebiet:
Weltweit verbreitet.
Lebensraum:
Sie sind ein wichtiger Schädling in der Produktion getreidehaltiger Lebensmittel, wie Mehl, Grütze, Frühstücksflocken oder Reiskeksen. Man findet Reismehlkäfer in Bäckereien, Mühlen, und Lagern der Getreidewirtschaft. Die passive Verbreitung erfolgt überwiegend durch Warentransport, da die Käfer flugfaul sind
Andere Produkte, die befallen werden können, sind Ölsamen, Presskuchen, Nüsse, Trockenfrüchte, Gewürze, Schokolade, sogar Knochen und andere tierische Produkte.
Schadwirkung:
Reismehlkäfer sind Sekundärschädlinge und verstärken den Schaden der durch den primären Schädlingsbefall entsteht. In großen Anzahlen können Reismehlkäfer Schimmelbildung am Lagergut anregen und dieses grau verfärben und das Lagergut mit Ausscheidungen (Chinone) aus ihrer Duftdrüse verunreinigen.